Wo die Sirene in die Sterne gellt, da schlief einst Gott in stiller Ackerwelt. |
Es kam der Mensch und schuf dies Häusermeer und grub das Netz der Stollen und der Schächte, zog ein Geflecht von Schienen kreuz und quer und pflanzte Riesenfackeln in die Nächte. Er säte Zechen in die grünen Felder. Kein Vogellied -- der Sang nur der Maschinen; er schuf aus Schlacken Berge ohne Wälder, und Wolkenburgen wuchsen aus Kaminen. |
Gott schläft nicht mehr. Er ruft in Feuerzeichen das Lied der Arbeit Nacht und Tag. Dies Land ist ein Altar des Lebens ohnegleichen, ein pochend Herz mit ruhelosem Schlag. Es hat den Frieden nicht der stillen Auen, kein müßig Marmorschloß ragt aus der Erde; dies Land will täglich sich aufs neue bauen und kennt ein Wort nur: Ewig sei das "Werde"! |
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