Wir haben alle Brücken abgebrochen

Melodie -

Franz Wilhelm Meßlin

Wir haben alle Brücken abgebrochen,
wir haben alle Schiffe hinter uns verbrannt,
denn junge Kraft schafft ungebrochen,
nach vorwärts schaut der Blick gespannt!

Ein schmerzliches Gelächter ist für uns der Bürger
und tot für uns die bürgerliche Welt.
Des Spießertums erbarmungslose Würger:
wir brechen, was nicht selbst zerfällt!

Nicht Trauer nach verklungenen Weisen,
das ungeborene Neuland schafft uns Qual.
Wie schmieden unser Haus aus Eisen
und Urstoff ist uns nur der Stahl!

Ein hartes Volk will in der Wirrnis Zeiten
sich selbst den Weg zum Neuland bahnen,
will das erkorene Schicksal selber weiten
erlöst von mittelalterlichen Wahnen!

Nicht mehr im sanften Windeswehen:
Gott schreitet dröhnend durch das All!
Wie fassen schauernd seines Mantels Saum und flehen
und bieten Trotz -- dem Erdenball!

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