Wie schön blüht uns der Maien

Melodie - und Text verbunden von Max Pohl, in den "Heidelberger Pachantenliedern", 1911

1. Wie schön blüht uns der Maien,
Der Sommer fährt dahin,
Mir ist ein schön Jungfräulein
Gefall'n in meinen Sinn.
Bei ihr da wär mir wohl,
Wenn ich nur an sie denke,
Mein Herz ist freudenvoll.
2. Bei ihr, da wär ich gerne,
Bei ihr, da wär mirs wohl
Sie ist ein Morgensterne,
G'fällt mir im Herzen wohl.
Sie hat ein' roten Mund,
Könnt ich sie darauf küssen,
Mein Herz würd mir gesund.

3. Wollt Gott, ich fänd im Garten,
Drei Rosen auf einem Zweig,
Ich wollte auf sie warten,
Ein Zeichen wär mirs gleich.
Das Morgenrot ist weit,
Es streut schon seine Rosen;
Ade, mein schäne Maid!


Melodie nach einer Courante aus Ernst Scheeles Lautenbuch von 1619, die eine Abwandlung des englischen Tanzliedes (um 1600) "Sellingers Round" ist. Text nach Georg Forsters "Frischen Teutschen Liedlein" III, Nürnberg 1549; Die 1. Strophe und er Beginn der 3. Strophe bereits auf einem Flugblatt aus der Druckerei der Kunigund Hergorin, Nürnberg um 1530.

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