Das Edelweiß

Melodie -

Wer nennt mir jene Blume, die allein
Auf steiler Alp erblüht im Sonnenschein?
Die schönste Zierde uns'rer Alpenwelt
Hoch droben einsam wächst vom Schnee erhellt.
Der Hirtenbube auf der Alpenhöhn,
Wenn Du ihn fragst, wird stolz er dir gestehn:
"Es ist der Blumen schönste dieser Reis!
|: Die Alpenkönigin heißt Edelweiß. :|

Der Jüngling, der die mühevolle Bahn
Nicht scheute, tritt die steilen Höhn hinan.
Er wußte wohl, dort findet er allein
Das höchste Glück, das bald er nennet sein.
Kein Fels zu hoch, kein Spalt ist ihm zu breit,
Er jubelt laut weil er vom Ziel nicht weit.
Bis er dann freudig eine Blume bricht:
|: Ein Edelweiß, der Alp Vergißmeinnicht. :|

Und wenn dann bald das Sterbeglöcklein tönt,
Der Alpensohn sich mit dem Gott versöhnt.
Spricht wehmustsvoll da still er ein Gebet,
Weil seine Seel vor Gottes Throne steht.
Mit Blumen schmücket man sein kleines Haus,
Zum Kirchhof trägt man weinend ihn hinaus.
Und aus der treuen Freunde stillem Kreis
|: Bringt jeder ihm das letzte Edelweiß. :|

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