Was schleicht dort im nächtlichen Walde so katzenartig daher? |: Es ist ja der Wilddieb, der schlaue, hält krampfhaft fest sein Gewehr.:| Da tritt aus dem nahen Gebüsche ein stolzer Hirsch hervor. |: Er wittert nach allen vier Seiten, hebt stolz sein Geweih empor.:| "Halt, Schurke, die Büchse herunter", so tönt es von drüben her. |: "Dich, Wilddieb, dich such' ich schon lange, von der Stelle kommst du mir nicht mehr!":| |
Der Wilddieb, der gibt keine Antwort, er kennt seine sichere Hand. |: Ein Schuß fällt und gleich drauf ein Aufschrei, und der Förster liegt sterbend im Sand.:| Der Wilddieb, der drückt drauf dem Förster die gebrochenen Augen zu |:und flüstert ganz leise die Worte: "Gott schenke dir ewige Ruh'.":| "Du bist heut' im Zweikampf gefallen, wärst du's nicht, so wäre es ich. |: Du hast deine Pflicht treu erfüllet, doch das Wildern, das lasse ich nicht.":| |
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