Von mir scheiden mag alles, was mein, irdischem Schicksal zum Raube, du nur lasse mich nicht allein, heimlicher Märchenglaube! Soll ich mit mutigem Herzen vertraun, daß mir, was möglich, gelinge, muß ich ganz im geheimen baun auf unmögliche Dinge. Nimmer mit kluger Leidenschaft wirst du was Großes erreichen, glaubst du nicht tief in die die Kraft, Wunder zu tun und Zeichen. Nimmer wird dein ehrlicher Fleiß echte Weisheit ergründen, hoffst du nicht, daß, was keiner weiß, Vöglein dir zwitschernd verkünden. |
Hätte wohl mancher freudig oft Kerker erduldet und Ketten, wenn er nicht insgeheim gehofft, Engel würden ihn retten? Frauenhuld, die dich selig erhebt, wirst du nicht fühlen und schauen, wenn nicht in dir das Märchen lebt seliger Hulden und Frauen. Heimliche Hoffnung würze dein Weh, daß du an einsamer Stelle -- wie im Märchen das wunde Reh -- findest die heilende Quelle. Wenn ich sterbend zu ewiger Ruh' Staub hinsinke zum Staube, drücke mir tröstend die Augen zu, heimlicher Märchenglaube! |
| Deutsche Volkslieder
| Ahnenforschung
| Ferienaufenthalt
| Folksongs
| Hymns
| Genealogy
| Pacific Holiday
| HOME PAGE
| Suche | Email
|