1. Mein Schatz, der ist auf die Wanderschaft hin; Ich weiß aber nicht, was ich so traurig bin; Vielleicht ist er tot und liegt in grauer Ruh', Drum bring ich meine Zeit so traurig zu. 2. Als ich mit meinem Schatz in die Kirch' wollte gehn, Viel falsche, falsche Zungen an der Türe stehn; Die Eine red't dies, die Andre redet das, Das machte mir gar oft die Äuglein naß. 3. Die Disteln und die Dornen, die stechen so sehr, Die falschen, falschen Zungen aber noch viel mehr; Kein Feuer auf Erd', das brennet also heiß, Als heimlich stille Lieb', die niemand weiß. 4. Ach, herzliebster Schatz, und ich bitt' dich noch eins: Du wollest doch bei meinem Begräbnis sein: Bei meinem Geleit ins kühle, kühle Grab, Derweil ich dich so treu geliebet hab. |
1. Mein Schatz der ist auf die Wanderschaft hin, ich weiß aber nicht, was ich so traurig bin; vielleicht ist er tot und liegt in guter Ruh; drum bring' ich meine Zeit so traurig zu. 2. Als ich mit mei'm Schatz in die Kirch' wollte gehn, viel falsche, falsche Zungen unter der Türe stehn. Die eine red't dies, die andre redt das, das macht mir gar oft die Äuglein naß. 3. Die Disteln und die Dornen, die stechen also sehr, die falschen, falschen Zungen aber noch viel mehr. Kein Feuer auf Erden auch brennet also heiß als heimliche Liebe, die niemand nicht weiß. 4. Ach herzlieber Schatz, ich bitte dich noch eins, du wollest auch bei meiner Begräbnis sein, bei meiner Begräbnis bis ins kühle Grab, dieweil ich dich so treulich geliebet hab. 5. Ach Gott, was hat mein Vater und Mutter getan, sie haben mich gezwungen zu einem ehrlichen Mann, zu einem ehrlichen Mann, den ich nicht geliebt, das macht mir ja mein Herz so betrübt. |
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