Meine Mutter ist eine harte Frau, Sorgen verdunkeln ihr herbes Gesicht. Doch wenn ich frage, was sie bedrückt, schaut sie mich an -- und sagt es mir nicht. Ihre Hände wissen vom Ausruhn nichts, denn mein Vater ist lange tot. Seither mühn sich Sinnen und Tun Tag für Tag um eins nur: Um Brot. Alles kleine Gebaren warf sie ab. Ihre Worte kommen von ferne her und ihr Schreiten hat einen weiten Schwung. Nachts hör ich oft sie atmen: Tief und schwer. Doch zuweilen, wenn sie versonnen ist oder mit anderen Müttern von ihrem Sohne spricht, rafft sie Arbeit und Not zum größten Glück. Dann verklärt alles Dunkel ein inneres Licht. |
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