Maria Theresia, zeuch' nicht in den Krieg

Melodie - Weise und Text aus der Zeit des siebenjährigen Krieges, 1756

1. Maria Theresia, zeuch' nicht in den Krieg,
du wirst nicht erfechten den herrlichen Sieg.
Was helfen dir alle die Reiter und Husaren
und alle Kroaten dazu.

2. Marschieren auch dir zu Gefallen ins Feld
alle die großen Nationen der Welt,
wollen doch sehn, ob der Ruß'
und der Franzose was gegen uns ausrichten kann.

3. Glaubst du etwa, daß der preußische Staat
gar sich zum Kriege gerüstet nicht hat?
Komm nur ins Zeughaus, viel hundert Stück Kanonen
und Mörser, die stehen schon da.

4. Und der Soldat ist zu jeglicher Zeit
für seinen König zu sterben bereit.
Kannst du es glauben? Allein schon die Berliner
Besatzung, sie schlägt ein Heer.
  5. Wenn man bei dir noch die Strümpfe sich flickt,
sind wir dir schon in dein Land nein gerückt;
dein Heer wird geschlagen, wir rufen das Victoria,
und es zieht sich sehr eilig zurück.

6. Wenn man bei dir noch die Strümpfe sich flickt,
sind wir dir schon in dein Land nein gerückt;
dein Heer wird geschlagen, wir rufen das Victoria,
und es zieht sich sehr eilig zurück.

7. Wenn unser Friedrich im Feld für uns ficht,
scheuen die Teufel in der Hölle, wir nicht.
Mutig zum Kampfe, so rufen die Trompeten
und Pauken, wer Lust hat, der komm'.

8. Wenn unser Friedrich im Feld für uns ficht,
scheuen die Teufel in der Hölle, wir nicht.
Mutig zum Kampfe, so rufen die Trompeten
un Pauken, wer Lust hat, der komm'.

9. Ei, wer hat denn solch einen Verstand,
daß er dies Lied von den Preußen erfand?
Drei Mann von König-Grenadier in der Wachtstube,
die haben das Liedlein erdacht.


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