"Manchmal, wenn ich dir fern bin, hör' ich das Meer rauschen an deinem Strand, vor deinen Dünen wandern lächelnd weiße Wolken, und ferne Segel ziehn durch blaue Fluten hin, die Kiefernwälder blühn im Sonnenbrand, und reinen Frieden atmet Haff und Meer. Jetzt aber schwillt das Meer und wächst empor, und wälzt sich drohend gegen deinen Strand, und grollend streut der Himmel fahles Leuchten: Sturm über dir! Sturm über dir! Nicht Wasser ist das Meer, ist Blut, Blut zweier Völker, Schicksal zweier Lande, und tost und braust in roter Flut Unrat und Haß und Allzumenschliches friedlos an deinem Strand. Wer kommt und ruft den Sturm: Lege dich! Und dem Blut: Versöhne dich! Vielleicht, daß in tausend Jahren einer kommt, der um dich weint. O Abendrot am Meer! Wäre Schönheit Frieden, du wärst ein heiliges Land! " |
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