Kennt ihr das Land, wo ich geboren, wo einmal meine Wiege stand? Ihm hab ich meine Treu geschworen und mich verpfändt mit Herz und Hand. Kennt ihr es nicht, will ich's verraten: Hier liegt es an dem Donaustrand, im grünen Bekken der Karpaten, hier dieses ist mein Vaterland. So fruchtbar ist hier dieser Boden, an Erz so reich der Felsenstein. Nur Hände braucht's zum Unkrautroden und alles wird in Fülle sein. Hier singen Amseln in den Lauben, Mädchen in ihrem Fensterlein. Am Berge reifen gold'ne Trauben, daraus da fließt der beste Wein. So herrlich sind auch Flur und Weide, wo sich das Volk sein Heim gebaut. Ich möchte rufen aus voll Freude: Du gleichst der allerschönsten Braut! Dies ist, was mir das Los gegeben auf dieser Welt zum Vaterland; dafür will ich nun fort anstreben und weihen mich mit Herz und Hand. Ist mir so manches widerfahren, was mir vielleicht auch weh getan, so nahmst du stets doch in Gefahren dich immer meines Schicksals an; bin auch bereit, mich dir zu geben, so du mich rufst, mit ganzem Mut in deiner Not, selbst auch das Leben, den letzten Rest von meinem Blut. Kennt ihr das Land, wo ich geboren, wo einmal meine Wiege stand. Ihm hab ich meine Treu geschworen und mich verpfändt mit Herz und Hand. Und wenn ich einmal sterben werde, schließt mir der Tod die Augen zu, schenk mir ein Bett in deiner Erde, dort gönne mir die letzte Ruh. Steigerung: In dieser Heimat bin ich Schwabe, hart, wie der Eiche Holz, Selbstbewustsein, recht und Habe erfüllen mich mit Stolz. Wenn mich Leute locken wollen Auslands - Reichtum loben, halten mich der Ahnen Schollen, zieht mich Ungarns Boden. Fährt ein Raumschiff durch das Welttal, worin Menschen reisen, halte ich's für unser Denkmal, stolz, auch Mensch zu heißen. |
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