Johann Gottlieb Seidelbast

Melodie - aus dem 19. Jahrhundert

1. Johann Gottlieb Seidelbast |: Seidelbast :|,
war ein Gymnasiast |: -nasiast :|,
war so jung und wunderschön |: wunderschön :|,
keine konnt ihm widerstehn |: widerstehn :|.

2. Da war auch Elisabeth |: lisabeth :|,
die war auch ganz hübsch und nett |: hübsch und nett :|,
tät mit allen Trieben |: Trieben :|
Seidelbasten lieben |: lieben :|.

3. Alle Abend um halb zehn |: um halb zehn :|,
konnte man die beiden sehn |: beiden sehn :|,
knneschten sich, daß alles kracht |: alles kracht :|,
Schularbeit wurd' nicht gemacht |: nicht gemacht :|.

4. Doch der Rektor hört davon |: hört davon :|,
schickt' ihm gleich die Dimission |: Dimission :|.
Vater ihn enterbete |: -erbete :|,
ihm das Fell vergerbete |: gerbete :|.

5. Johann Gottlieb Seidelbast |: Seidelbast :|
hängte sich an einen Ast |: einen Ast :|.
Streckte dann die Zunge raus |: Zunge raus :|,
weil ihm schon die Luft ging aus |: Luft ging aus :|.

6. Als das Lieschen, |: trallala, :|
ihren Gottlieb |: hängen sah, :|
hängt' sie sich |: daneben :|
und vergaß |: zu leben. :|

7. Die Moral von die Geschicht |: das Geschicht :|,
liebe als Pennäler nicht |: -näler nichet :|!
Liebe lieber als Student |: als Student :|,
solches nimmt ein beßres End |: beßres End :|!

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