In der Lüneburger Heide

Melodie - aus dem 19. Jahrhundert

1.In der Lüneburger Heide,
nachts ein armer Schneider riß,
sah ein Licht zu seiner Freude
schimmern in der Finsternis.

2. Und er eilt zur Wirtshausstube,
Wirt und Wirtin waren froh
doch der Wirt, der war ein Bube
und die Wirtin, die war roh.

3. Und es schlief die arme Seele,
Wirt und Wirtin traten ein,
schnitten kalt ihm ab die Kehle,
grad als ob er wär ein Schwein.
  4. Raubten alles dann dem Armen,
und daß nichts entdeckt sollt' sein
schoben sie ihn ohn' Erbarmen
in den Backofen hinein.

5. Von des Schneiders Fleisch verbreitet
sich sogleich ein starker Duft,
ein Gendarm des Mordes deutet
und bringt alles an die Luft.

6. Hingerichtet, voller Reue
sieht man bald des Mörders Blut;
dann kam sie auch an die Reihe
dem geschieht's recht, der sowas tut.

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