Fluch dir, begrenztes Land! Dem engen Bogen deiner Berge Fluch! Alles an dir ist Saum und Rand und nichts wird erfülltes, bleibendes Buch. Nicht wächst der Fluß hier zum Strome und Ebenen ohne Seen und Städte ohne Dome in deinem Ringe stehn. In diesem Ringe barg sich oft und oft ein stilles Zaubertum. Wir haben es umsonst erhofft, das Salz ist worden dumm. Nein, nein! Das Salz der Erde bist du nicht, bist keine Angel der Welt, selbst deinen Völkern nie letztes Gericht, und niemals ein siegender Held. Nicht breitest du Arme weit ins Meer - Winde, wann braust ihr von fern? Der Geist deiner Banner hängt schlaff und leer, du entrückter Stern im Stern. |
Dank dir, freundliche Erde, Dank deinem fruchtenden Schoß! Der Nähe Wundergebärde entsteigt dir übergroß. Gräschen, Tau und Tiere schmiegen sich hier an mein Herz. Der Sprung der gefleckten Stiere im lieberasenden März, der Hahnschrei über den Dächern im kühlen morgenden Tag, das Leuchten aus den Fächern der Falter bunt im Hag, das Schaukeln der Pappeln im Winde, der Wildtaube girrer Laut, hier ist mir, wie einem Kinde zu Hause, alles vertraut. Hier knie ich tief im Acker als Halm, Ähre, Mohn, als Distel selbst triebe ich Blüten und blieb' dieser Erde Sohn. |
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