1. Es zogen zwei rüstge Gesellen zum ersten Mal von Haus, so jubelnd recht in die hellen, in die klingenden, singenden Wellen des vollen Frühling hinans. 2. Sie strebten nach hohen Dingen, sie wollten, trotz Lust und Schmerz was rechts in der Welt vollbringen, und wem sie vorübergingen, dann lachten sinnen und Herz. 3. Der Erste, der fand ein Liebchen, die Schwieger kauft' Hof und Haus, der wiegte gar bald ein Bübchen, und sah aus traulichem Stübchen behaglich ins Feld hinaus! |
4. Dem Zweiten sangen und logen die tausend Stimmen im Grund, verlokkend' Sirenen, und zogen ihn in die buhlenden Wogen, in der Wogen farbigen Schlund! 5. Und wie er auftaucht von Schlunde, da war er müde und alt, sein Schifflein das lag im Grunde, so still war's rings in der Runde, und über den Wassern weht's kait. 6. Es klingen und singen die Wellen, des Frühlings wohl über mir, und seh' ich so kekke Gesellen, die Tränen im Auge mir schwell, ach Gott, führ uns liebreich zu dir, ach Gott, führ uns liebreich zu dir! |
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