Es zerrt der Nachtwind an des Zeltes Seilen

Melodie -

Es zerrt der Nachtwind an des Zeltes Seilen;
am Lagerfeuer halte ich die Wacht.
Weit von der Heimat, viele Tausend Meilen,
und um mich einsam-stille Tropenmacht.

Ich denke an die Lüneburger Heide
und an die Frau, die lange ich nicht sah.
Maria, weißt du, wie ich um dich leide
in Busch und Steppe, hier in Afrika?
  Wie weintest du beim letzten Abschiedskusse!
Ich kränkte dich, ich hab'es nicht gewollt.
Es nebelt überm Elefantenflusse;
im Kaffernkral die Zulutrommel grollt.

Kalt weht der Wind, es lodern heiß die Flammen.
Im Busch heult ein Schakal, weit irgendwo.
Maria, wär' ich doch mit dir zusammen,
so glücklich wie dereinst in Undeloh!

Ja, eines Tages wird es doch geschehen.
Ich hoffe, zweifle, starre in die Glut.
Ja, einmal werde ich dich wiedersehen,
Maria, dann wird alles wieder gut!

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