Es waren drei Gesellen, die täten, was sie wöllen, sie hielten alle drei viel heimlichen Rat, wer wohl in dieser Nacht das beste Mädel hätt. |
Der Jüngste der darunter, der sprach da auch sehr munter, wie ihm noch gestern spät ein Mädel zugeredt. Er stiege diese Nacht wohl in ihr Federbett. Das Mädel kam geschlichen und wäre fast verblichen, sie hörte an der Wand nur ihre eigne Schand. Sie weinte heimlich aus, sie lief zurück nach Haus. Die Nacht war bis zur Mitten, der Ritter kam geritten, er klopfet freundlich an mit seinem goldnen Ring: "Ei schläfst du oder wachst, mein auserwähltes Kind?" |
"Was wäre, wenn ich schliefe, und dich heut nicht einließe? Du hast mir gestern spät ein falsche Red getan. Ich schlafte heute Nacht, wenn du vorm Fenster wachst." "Wo soll ich den hinreiten? Es regnet und es schneiet, es geht ein kühler Wind, nun schlagen alle Leut und alle Bürgers Kind, mach auf, du süßes Kind!" "Reit du nach jener Straße, reit du nach jener Heide, wo du gekommen bist, da liegt ein breiter Stein, den Kopf darauf nur leg, trägst keine Federn weg." |
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