1. Es war einmal ein Mädchen von reizender Gestalt. Dem jungen stolzen Junker gefiel sie bald. Er traf auf ihrem Weg die Feine einmal an. Vernimm, vernimm! Vernimm, was wird getan! 2. Er sprang herab zu Pferde und eilend naht er sich. "Mein Kind, so hübsch und feine, umarme mich! Erschrecke nicht, mein Herzchen, du sollst recht glücklich sein! So wie ich dein, so bist du mein!" 3. Sie sprach unerschrocken: "Mein gnädger Junker, gern! Was sollte ich nicht lieben solch schmucken Herrn." "Nimm diesen Ring zu Pfande, dies Ringelein von Gold!" Merk auf, merk auf! Merk auf, sie ist ihm hold. 4. "Mein Bruder ist im Garten, mich sieht er wohl und Euch und eilet, es zu sagen dem Vater gleich. Steigt, Herr, auf diesen Fels, so werdet Ihr ihn sehn!" Merk auf, merk auf! Merk auf, was wird geschehn! 5. Er gaffet hin und wieder, das Mädchen lacht sich schon; steigt auf sein Pferd behende und trabt davon. "Gott befohlen, edler Junker!" Sie streucht durch Feld und Hain. Der Herr, der Herr, der Herr bleibt hübsch allein. |
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