1. Es soll sich der Mensch nicht Mit der Liebe abgeben, Denn die Lieb hat vergiftet Schon so manches junges Leben. Auch mir hat mein Buhlen Die Lieb abgesaget, Das sei euch geklaget.
2. Ich habe mein Buhlen |
3. Nun schmeckt mir kein Essen Und nun schmeckt mir kein Trinken, Ich möcht vor Gram In die Hölle versinken. Kurz, wenn ich mein Buhlen Nicht bald wiederseh', So muß ich vergeh'.
4. Und wenn ich gestorben, |
5. Und laßt mir auch singe Die Sterbegesänge: Da liegt nu der Esel Die Quer und die Länge, Er, der geliebt und Gelebt hat auf Erden, Zu Dreck muß werden. |
1. Es soll sich der Mensch nicht mit der Liebe abgeben, denn sie hat schon vergiftet so manch' junges Leben. Auch mir hat mein Trutschel die Lieb' abgesagt, das sei euch geklagt. 2. Ich hat nu mei Trutschel ins Herz 'nein geschlosse, ich brannte wie Zunder, mit Spiritus begosse, da reit' mir der Teufel den Schulzen sein Hans, der führt sie zum Tanz. 3. So gehts, wenn die Mädches zum Tanzbode gehe, da muß mer halt immer in Sorg dabei stehe, daß sie sich verliebe in andere Knechte, so Mädches sein schlechte. |
4. Nu schmeckt mer kein zu Essen, und schmeckt mer kein zu Trinken. Ich möchte vor Gram in die Hölen versinken; kurz wenn ich mei Trutschel nicht bld wieder seh', so muß ich vergeh! 5. Un wenn ich geschtorbe, so laß mich begrab'n, un laßt mir vom Schreiner sechs Bretterche schabn. Un laßt mer zwei feurige Herze drauf male, ich kanns ja bezahle. 6. Un laßt mer auch singe die Sterbegesänge, da leit nu der Esel, die Quer und die Länge! Er, der einst gelebt und geliebt hat auf Erden, zu Dreck muß er werden. |
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