Es saßen beim schäumenden funkelnden Wein


Melodie - Robert Keil, 1848 (1820-1894)

Robert Keil, 1848

1. Es saßen beim schäumenden funkelnden Wein
Drei fröhliche Burschen und sangen;
Es schallte und brauste das Jugendlied,
|: Und lustig die Becher erklangen. :|

2. Der erst', ein Jüngling mit dunkelem Haar,
Hob hoch in der Rechten den Becher:
"Dem Vater Rhein, der den Wein uns erzog,
|: Ein donnerndes Vivat, ihr Zecher!" :|

3. "Es lebe der Rhein, es lebe der Rhein!"
So schallt es hinaus in das Weite;
Da griff in der Laute Saiten und sprach
|: Mit blitzenden Augen der zweite: :|

4. "Hoch lebe die liebe Frau Musika!
Die haltet in Ehren, ihr Brüder!
Es lebe Musik, es lebe Gesang!"
|: Laut klingen die Gläser wieder. :|

5. Und wie der festliche Ruf ertönt
Noch zu des Gesanges Preise,
Da schwingt schon der dritte den Becher empor
|: Und spricht zu der Freunde Kreise: :|

6. "Was soll uns der Wein, was soll uns Gesang,
Wenn die Liebe nicht innig im Bunde?
Ihr Brüder, der Liebe ein donnerndes Hoch,
|: Ein Hoch aus des Herzens Grunde!" :|

7. "Es lebe die Liebe, die Freundschaft hoch!"
So schallt es von Munde zu Munde;
Sie reichen die Hand sich und herzlichen Kuß
|: Und leeren das Glas bis zum Grunde. :|

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