1. Es reitet ein Reiter durch Heu und Klee, der konnte so wunderschön singen, juchhe, |: so wunderschön konnte er singen ein Liedlein aus dreierlei Stimmen. :| 2. Ein junges Mädchen am Fenster stand, das sah den jungen Reitersmann. |: "Ach könnte ich singen wie du, ich wollte dich lieben und ehren." :| 3. Er nahm das Mädchen bei seiner Hand, hint' auf sein hohes Roß er sie schwang, |: und er reitet gar hurtig und bald durch einen stockfinsteren Wald. :| 4. Das Mädchen hielt an, um drei einzige Schrei zu tun in diesen Wald hinein. |: "Drei Schreie erlaub' ich dir gerne, s'ist keiner im Walde, der's höret." :| 5. Den ersten Schrei und den sie tut, den tut sie ihrer Mutter zu: |: "Ach, Mutter, komm eilends und balde, mein Leben das bleibet im Walde." :| |
6. Den zweiten Schrei und den sie tut, den tut sie ihrem Vater zu: |: "Ach, Vater, komm eilends und balde, mein Leben es endet im Walde." :| 7. Den dritten Schrei und den sie tut, den tut sie ihrem Bruder zu: |: "Ach, Bruder, komm eilends und balde, mein Leben das bleibet im Walde." :| 8. Der Bruder war ein Jägersmann, der alle Vöglein schießen kann; |: er hörte sein Schwesterlein schreien, sein Hündelein mußteihm schweigen. :| 9. Er ladet die Büchse und spannte den Hahn und schoß den jungen Reitersmann. |: "Diesen Lohn den sollst du empfangen; hast wollen mein Schwesterlein fangen." :| 10. Er ladet die Büchse und spannte den Hahn, erschoß den wilden Reitersmann. |: "Auf mich und auf Gott sollst du bauen, sollst keinem Reitersmann trauen." :| |
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