s'Vreneli am Thunersee

Melodie - Ludwig Müller, 1793-1868

J. C. Ott, 1818-1878

1. Es hübschers Chind channst niene gseh,
As s'Vreneli am Thunersee,
Das will i wäger meine.
Numme eis isch schlimm: es seit nit ja,
Es seit, wenn i's am Händli ha:
Ach nei, ach nei, ach nei,
Dir sid o eine !

2. Und sitz i näher zuen em zue,
Und wott es bitzli zärtli tue,
So wehrt's mit Arm und Beine,
Und macht es Gsichtli sur und süeß
Und flieht und lacht und süfzget lis:
Ach nei, ach nei, ach nei,
Dir sid o eine !
3. De fan-i halt o zsüfzgen a
Und bitte: Schätzli, säg o ja;
So guet wien i meint's keine.
De luegt's a Bode und wird rot
Und seit i siner Herzensnot:
Ach nei, ach nei, ach nei,
Dir sid o eine !

4. Und nimm i's denn gar sanft i Arm
Und lueg i's a so warm, so warm,
De fühlt es wie is meine;
Sis Herzli chlopft voll Seligkeit,
Es spilt am Fürtuechband und seit:
Ach nei, ach nei, ach nei,
Dir sid o eine !

5. Und chüß i's de us Herzesgrund
Und chüß i's uf si süeße Mund,
So faht's vor Lust a weine,
Vergißt si Stolz und Welt und Alls
Und fallt mer selig um de Hals
Und seit, und seit, und seit:
Du bisch so eine.

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