Es geht wohl zu der Sommerszeit

Melodie -

Aus dem dreißigjährigen Kriege

1. Es geht wohl zu der Sommerszeit,
der winter fährt dahin.
Manch kühner Held zu Felde leit,
wie ich berichtet bin.
Zu Fuß und auch zu Pferd, wie man nur ihr begehrt,
ganz munter betun da die beste Reiterei,
ein ganze werte Ritterschaft,
Fußvolk ist auch dabei.
  2. Auch sind viel schöner Stück im Feld,
wider des Feindes Heer.
Wir alle halten Schutz, ich meld',
und legen ein groß Ehr.
Greifen den Feind stark an;
da sieht man manchen Mann mit Schießen,
mit Spießen ritterlich fechten frei.
Uns kommt zu Hilf also geschwind die löblich Reiterei.

3. Wenn dann der Feind geschlagen ist,
zeucht man dem Lager zu;
sieht man, was übrig ist zur Frist,
und hat dieweil kein Ruh.
Es geht das Klagen an: Wo glieb doch mein Gespan?
Begraben! Wir haben ihn funden tot allein.
Hilft nichts, es ist einmal gewiß:
es muß gestorben sein.


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