Vor der Stein auf Anger Steht sich Baum ein langer. Auf der Baum steigt Janusz jede Nacht vergniegt. Von der höchste Asterl Schaut er rauf auf Kastel, Neben steht sich Bett, wo kleine Roszi liegt. Mond scheint über Pußta, Brennt wie Gas von Luster; In der Ferne quiekt im Traum ein kleiner Schwein. Janusz wirft von Astel Liebesbrief auf Kastel, Drinnen steht mit Tintenblei geschrieben fein: Refrain: Süßes Mädel, tarantata, Bitte schön nun sag' doch endlich ja. Deine Augen süße Roszi Brennen noch viel heißer als wie Paprika. Liebes kleines Rabenviech aus Ungarn Soll ich denn vor Liebesdurst verhungern? Der Janusz kriegt sein Mädel, Weil hat harter Schädel Und schon übermorgen soll der Hochzeit sein. Selbst gebrat'nes Schweindl Hüpft vor Freud am Raindel, Janusz kauft der Kindwäsch, Katwäsch, Bettwäsch ein. Kämmt vom Roß die Schweife, Wäscht sich Hals mit Seife, Alles tut er nur für seiner kleiner Braut. Kauft ein neues Hemd sich, Fühlt darin ganz fremd sich Und beim Stiefelputzen singt er laut: Refrain: Bei der Hochzeitsfeier Da fließt der Tokayer, Janusz säuft für drei, denn er ist Hauptperson. Er hält eine bleede, Aber lange Rede. Alles schnäuzt verlegen sich ins Tischtuch schon. Mit den Schnurbartspitzen Tut er Roszi kitzeln, Das ist sießer Vorgeschmack auf Hochzeitsnacht. Servus Leutchen, sagt er Und die Roszi packt er Und die Bande spielt, daß alles kracht: Refrain: |
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